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Was ist Ayahuasca?


Ayahuasca ist eine kraftvolle Medizin aus dem Amazonasgebiet und macht nicht süchtig. Sie ist keine Droge und sie sollte mit grossem Respekt behandelt werden. Die Völker rund um den Amazonas geben diese kraftvolle Medizin ihren Kindern bereits im Babyalter.

Ayahuasca zählt zu den grössten Lehrmeistern dieser Welt und hat ein riesiges Heilpotential auf psychischer, wie auch auf physischer Ebene. Sie ist eine Meisterpflanze und wird wegen ihrer lehrenden und heilenden Wirkung auch "Mutter Ayahuasca" genannt.

Seit wann Ayahuasca zu Heilzwecken angewendet wird, weiss man nicht genau. Einiges deutet aber darauf hin, dass das Wissen seit Jahrtausenden besteht und von Meisterschamanen an ihre Schüler überliefert wird.

Ayahuasca ist eine Liane (Banisteriopsis Caapi), die im Amazonas wächst und sie hat in erster Linie keine psychotropische Wirkung.

Um die kraftvolle Medizin herzustellen und eine halluzinogene Wirkung zu erzielen, muss die Liane zusammen mit Blättern des Chacruna Strauches (Psychotria virdis) ausgekocht werden. Dazu wird die Liane in dünne Streifen auseinander gezogen. Dann kocht man diese Ayahuasca-Streifen zusammen mit den Chacruna-Blättern in einem Pot mit Wasser während mehreren Tagen aus und verdickt die Flüssigkeit.

Der durch diesen Prozess entstehende Trank ist dann die Medizin und hat einen starken, bitteren Geschmack. Je nach Tradition des Schamanen werden dem Trank auch noch andere Blätter von Heilpflanzen zugeführt.

Die Medizin wird dann in der Nacht in einer Zeremonie, die von einem Schamanen geleitet wird, eingenommen. Der Schamane singt während der Zeremonie Medizinlieder, sogenannte Ikarus-Gesänge. Damit kann er in Verbindung mit dem Spirit von Ayahuasca treten und sie um Frieden auf der Welt, Heilung von Kranken oder Heilung der Welt bitten.

Er kann dadurch auch beeinflussen, in welcher Intensität jemand in Verbindung mit der Medizin tritt und kann gegebenenfalls eingreifen, wenn es für jemanden zu viel wird.

Eine Zeremonie dauert in der Regel um die 5 Stunden, wobei die Wirkung von Ayahuasca nach ca. einer halben Stunde eintritt und der Höhepunkt der Wirkung nach 2 bis 3 Stunden überschritten ist.

Wir raten jedem, der nicht genügend Erfahrung damit hat, strengstens davon ab, die Medizin alleine einzunehmen. Neben Effekten wie starkes Erbrechen und Durchfall, können auch starke Visionen auftreten, welche wiederum zu Angstzuständen führen können, wenn man nicht weiss, wie damit umzugehen ist. Deshalb ist es unheimlich wichtig, dass die Zeremonie mit einem fachkundigen Schamanen durchgeführt wird, der in einem solchen Fall eingreifen und helfen kann.

Ob man erbricht, Durchfall bekommt oder Visionen hat, hängt von den einzelnen Personen ab und deshalb ist es unmöglich, jemandem zu sagen, was mit ihm, während einer Zeremonie passiert. Im richtigen Setting und unter der richtigen Anleitung kann die Medizin jedoch bedenkenlos und ohne jegliche Gefährdung eingenommen werden.

Damit du richtig vorbereitet bist und den best möglichen Nutzen für dich hast, solltest du eine Woche vor deiner Zeremonie mit der Ayahuasca-Diät anfangen. Das heisst, dass du auf zu viel Salz, Zucker, Schweinefleisch, rotes Fleisch, Milchprodukte, scharfe Gewürze, Zitrusfrüchte, Kaffee, Alkohol und jegliche andere Drogen verzichten solltest! Für die letzten 3 Tage vor der Zeremonie, solltest du auch auf Geschlechtsverkehr und Selbstbefriedigung verzichten.

Hast du noch Fragen oder möchtest mehr Informationen, dann schreibe uns eine Mail oder nutze das Kontaktformular.

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